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Background Music2026-07-18· 7 min· MUSICDJ Team

Hotel-Lobbymusik: Was abspielen und warum es darauf ankommt

Hotel lobby music is not an aesthetic afterthought. It is an operational lever that shapes guest perception within seconds of arrival — and getting it wrong costs more than most operators realise.

Hotel-Lobbymusik: Was abspielen und warum es darauf ankommt
Das Wichtigste in Kürze
  • Erste Eindrücke entstehen innerhalb von Sekunden nach der Ankunft; die Lobbymusik ist das erste sensorische Signal, das ein Gast empfängt – und es prägt den gesamten weiteren Aufenthalt.
  • Tempo, Lautstärke und Genre lösen jeweils unterschiedliche emotionale Reaktionen aus – selbst bei Gästen, die der Musik nicht bewusst zuhören.
  • Day-Parting – also das Einplanen verschiedener Musikstimmungen für Morgen, Mittag, Nachmittag und Abend – ist unerlässlich für eine Lobby, die im Tagesverlauf unterschiedliche Gästegruppen bedient.
  • Die Lautstärke muss am Eingang, am Empfangstresen und im Sitzbereich geprüft werden – sie sollte nicht einmalig eingestellt und dann vergessen werden.
  • Das Abspielen von Musik in einer Hotellobby erfordert sowohl einen gewerblich lizenzierten Streaming-Dienst als auch eine separate lokale Lizenz zur öffentlichen Wiedergabe bei der zuständigen nationalen Verwertungsgesellschaft. Dabei handelt es sich um zwei voneinander unabhängige Verpflichtungen.
  • Technologie – zonenbasierte Planung, Fernsteuerung und automatisiertes Day-Parting – verwandelt gute Absichten in eine konsistente Umsetzung über Schichten und Standorte hinweg.

Warum Hotellobby-Musik eine operative Entscheidung ist und kein Playlist-Problem

Die Lobby ist der erste sensorische Berührungspunkt, den ein Gast erlebt, sobald er durch die Tür tritt. Noch bevor er den Empfang erreicht, noch bevor ein einziges Wort gewechselt wird, hat der Klang bereits begonnen zu formen, ob er sich willkommen, entspannt oder vage unwohl fühlt. Dieser erste Eindruck entsteht schnell — und er färbt jede darauffolgende Interaktion.

Die meisten Hotelbetreiber verstehen das im Grundsatz. In der Praxis wird Lobbymusik jedoch nach wie vor als Nebensache behandelt: eine Spotify-Playlist, die auf einem Tablet läuft, ein Radiosender, den derjenige gewählt hat, der morgens aufgesperrt hat, oder ein Streaming-Dienst, der für den privaten Gebrauch konzipiert wurde und nicht für den gewerblichen Einsatz. Die Lücke zwischen dem, was Manager wissen, und dem, was sie tatsächlich umsetzen, ist der Ort, an dem das Gästeerlebnis still und leise erodiert.

Hotellobby-Musik als Marken- und Betriebsinstrument zu verstehen — und nicht als dekorative Hintergrundkulisse — verändert, wie Sie dafür budgetieren, wie Sie Ihr Team darüber briefen und wie Sie beurteilen, ob es funktioniert. Sie gehört in dasselbe Gespräch wie Empfangsschulungen und Lobby-Design, nicht in dasselbe Gespräch wie die Frage, welche Duftkerze man kaufen soll.

Die Kosten eines Fehlers sind real. Negative Bewertungen, die „Atmosphäre" oder „Lärm" anführen, sind häufiger, als die meisten Betreiber einräumen. Der Stress der Mitarbeitenden steigt messbar, wenn das Umgebungstempo zu schnell oder die Lautstärke über längere Zeiträume zu hoch ist. Und ein nicht zur Marke passender Soundtrack kann Tausende, die in Innenarchitektur und Marketing investiert wurden, untergraben, indem er genau den Gästen, die Sie ansprechen möchten, die falsche Markenidentität signalisiert.


Die Psychologie hinter dem, was Gäste im Moment des Eintretens hören

Atmosphärische Forschung zeigt konsistent, dass Tempo, Lautstärke und Genre jeweils unterschiedliche emotionale und physiologische Reaktionen auslösen — selbst dann, wenn die Zuhörenden der Musik keine bewusste Aufmerksamkeit schenken. Dies ist kein marginaler Effekt. Er ist robust genug, um Verweildauer, wahrgenommene Wartezeit und berichtete Zufriedenheit zu beeinflussen.

Einige praktische Implikationen für Hotellobbyräume:

  • Tempo: Langsame bis moderate Tempi — ungefähr 60 bis 80 BPM — korrelieren mit einem ruhigeren, großzügigeren Raumgefühl und einer reduzierten wahrgenommenen Wartezeit am Empfang. Schnellere Tempi erhöhen die Erregung, was in manchen Kontexten nützlich ist, jedoch kontraproduktiv wirkt, wenn ein Gast nach einer langen Reise gerade angekommen ist.
  • Genre und soziale Identität: Genre signalisiert Zugehörigkeit. Ein Boutique-Designhotel, das dieselbe Playlist wie eine Budget-Kette abspielt, erzeugt eine kognitive Dissonanz, die den wahrgenommenen Wert untergräbt — unabhängig davon, wie gut das physische Produkt ist. Gäste mögen dies nicht bewusst artikulieren, aber es registriert sich.
  • Lautstärke: Die Kalibrierung der Lautstärke ist ebenso wichtig wie die Songauswahl. Musik, die Gäste dazu zwingt, am Check-in-Schalter die Stimme zu heben, erhöht den Stress sowohl für den Gast als auch für den Mitarbeitenden, der das Gespräch führt. Der Empfang ist nicht der Ort, an dem die Musik sich behaupten sollte.
  • Kongruenz: Studien zur Atmosphärik im Einzel- und Gastgewerbe legen nahe, dass Musik, die mit der visuellen Identität und der Zielgruppe eines Betriebs übereinstimmt, die Verweildauer und die berichtete Zufriedenheit erhöht, während inkongruente Musik den gegenteiligen Effekt erzeugt. Die Musik sollte sich so anfühlen, als gehöre sie in den Raum.

Musik auf den Lobby-Typ abstimmen: Ein praktischer Rahmen

Es gibt keine einzige richtige Antwort für Hotellobby-Musik — die richtige Wahl hängt von der Unterkunftsart, dem Gästeprofil und der Markenpositionierung ab. Der nachfolgende Rahmen ist ein Ausgangspunkt, keine starre Vorgabe.

Luxus- und Boutiquehotels

Priorisieren Sie kuratierte, in sich stimmige Playlists — zeitgenössische Klassik, Ambient-Elektronik oder anspruchsvollen Jazz — bei niedriger bis moderater Lautstärke. Die Musik sollte spürbar sein, nicht aufdringlich. Sie schafft Atmosphäre, ohne um Aufmerksamkeit zu konkurrieren.

Business- und Flughafenhotels

Gäste, die in Geschäftsunterkünften ankommen, stehen häufig unter Stress und Zeitdruck. Musik in gemäßigtem Tempo, neutral und international vertraut, reduziert Reibung, ohne Aufmerksamkeit einzufordern. Alles, was zu stark kulturell geprägt oder rhythmisch aufdringlich ist, sollte vermieden werden.

Lifestyle- und Designhotels

Hier ist die Playlist Teil der Markengeschichte. Mutigere Genre-Entscheidungen — Indie, Nu-Jazz, Weltmusik — sind angemessen, wenn sie die Positionierung des Hauses authentisch widerspiegeln. Das Schlüsselwort lautet authentisch: Die Musik sollte wie eine bewusste redaktionelle Entscheidung wirken, nicht wie ein beliebiger Zufalls-Shuffle.

Budget- und Economy-Unterkünfte

Auch in diesem Marktsegment spielt Musik eine Rolle. Klare, schwungvolle Playlists mit mittlerem Tempo signalisieren Professionalität und Sorgfalt, selbst wenn das physische Produkt bescheiden ist. Ein gut gewählter Soundtrack vermittelt, dass das Haus seine Gäste ernst nimmt.

Resort- und Freizeithotels

Die Energie darf höher sein, insbesondere am späten Vormittag und frühen Nachmittag, wenn Gäste zu Aktivitäten aufbrechen oder von diesen zurückkehren. Wärmere, rhythmischere Auswahlen passen gut zu Gästen im Freizeitmodus.

Das Rahmenprinzip: Definieren Sie den emotionalen Zustand, in dem Ihr Gast wahrscheinlich ankommt, definieren Sie den emotionalen Zustand, in dem Sie ihn innerhalb von zwei Minuten sehen möchten, und wählen Sie Musik, die diese Lücke überbrückt.


Tagesabschnitte: Warum dieselbe Playlist nicht den ganzen Tag laufen sollte

Eine Hotellobby bedient zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedliche Gästegruppen. Der Gast, der um 6:30 Uhr auscheckt, hat andere Bedürfnisse als der Freizeitgast, der um 14:00 Uhr ankommt, der wiederum andere Bedürfnisse hat als die Gruppe, die sich um 21:00 Uhr in der Lobbybar trifft. Eine einzige Playlist kann keiner dieser drei Situationen gerecht werden.

Tagesabschnitte bedeutet, für definierte Zeitfenster unterschiedliche Playlists oder Musikstimmungen einzuplanen. Eine praktische Struktur für die meisten Häuser:

  • Morgen (6:00–10:00 Uhr): Ruhig, langsam, akustisch oder instrumental. Gäste sind oft noch müde; die Lobby ist ein Übergangsraum zwischen Schlaf und dem Tag. Die Musik sollte sanft begleiten, nicht aktivieren.
  • Mittag und Nachmittag (10:00–17:00 Uhr): Moderate Energie, etwas höheres Tempo. Die Lobby ist am belebtesten; die Musik sollte den Raum zusammenhalten und Atmosphäre schaffen, ohne Gespräche zu dominieren.
  • Abend (ab 17:00 Uhr): Wärmer, voller, atmosphärischer. Wenn die Lobby eine Bar- oder Lounge-Funktion hat, kann die Musik eine prominentere Rolle übernehmen, da der Umgebungsgeräuschpegel steigt und sich das soziale Register verschiebt.

Die operative Herausforderung bei der Tagesaufteilung ist die Konsistenz. Verlässt man sich darauf, dass Mitarbeiter über Schichtwechsel hinweg daran denken, Playlists zu wechseln, entsteht eine Variabilität, die sich zu einer spürbar inkonsistenten Gästeerfahrung summiert. Automatisiertes Scheduling beseitigt diese Abhängigkeit.

Die Hintergrundmusik von MUSICDJ für Gastgewerbebetriebe unterstützt Tagesaufteilung und zonenbasiertes Scheduling über das Backstage-Dashboard, sodass Lobby, Bar, Restaurant und Spa jeweils das richtige Programm zur richtigen Zeit abspielen — ohne manuellen Eingriff.


Lautstärke, Akustik und die Fehler, die die meisten Hotels machen

Harte Oberflächen — Marmor, Glas, polierter Beton — sind in Hotellobby häufig anzutreffen, weil sie fotografisch gut wirken und pflegeleicht sind. Sie reflektieren Schall jedoch auch aggressiv. Musik, die für einen mit Teppich und weichen Möbeln ausgestatteten Raum kalibriert wurde, wirkt in einem Atrium mit harten Oberflächen spürbar lauter und härter.

Der häufigste Fehler bei der Lautstärke besteht darin, den Pegel am Empfangstresen einzustellen, wo Mitarbeiter stundenlang stehen und ihn naturgemäß niedriger wünschen, anstatt am Ankunftspunkt der Gäste nahe dem Eingang, wo die akustischen Bedingungen und der psychologische Zustand des Gastes ganz anders sind.

Ein praktischer Kalibrierungstest:

  1. Stellen Sie sich am Haupteingang auf, so wie ein Gast ankommen würde.
  2. Gehen Sie zum Check-in-Tresen und führen Sie ein normales Gespräch.
  3. Setzen Sie sich in den Sitzbereich der Lobby.

Die Musik sollte an allen drei Positionen angenehm wahrnehmbar sein, ohne an einer davon unhörbar zu werden. Wenn ein Gast an der Rezeption seine Aussage wiederholen muss, ist die Lautstärke zu hoch — ohne Ausnahme.

Die Lautsprecherpositionierung verschärft das Problem zusätzlich. Ein einzelnes Lautsprechersystem, das eine große Lobby abdecken soll, ist zwangsläufig an manchen Stellen zu laut und an anderen zu leise. Mehrzonige Konfigurationen mit unabhängiger Lautstärkeregelung pro Bereich lösen dieses Problem strukturell — anstatt es durch ständige manuelle Anpassungen zu kompensieren.

MUSICDJ unterstützt zonenweise Wiedergabesteuerung, sodass der Eingangsbereich, die Rezeptionszone und der Loungebereich unabhängig voneinander über eine einzige Oberfläche verwaltet — oder in Echtzeit vom Mobiltelefon aus angepasst — werden können.


Lizenzierung: Was Hotels tatsächlich wissen müssen

Das Abspielen von Musik in einer Hotellobby ist eine öffentliche Wiedergabe. Sie erfordert die entsprechende Lizenz der zuständigen Verwertungsgesellschaft in Ihrem Hoheitsgebiet. Dies ist keine Ermessensfrage, und die Konsequenzen bei Nichterfüllung — Bußgelder, Nachzahlungen, Reputationsrisiken — sind ein bekanntes betriebliches Risiko für Häuser, die davon ausgehen, ein Streaming-Abonnement decke alles ab.

Die zuständigen Gesellschaften variieren je nach Land: SOKOJ in Serbien, GEMA in Deutschland, SACEM in Frankreich, PRS und PPL im Vereinigten Königreich, SIAE in Italien, SGAE in Spanien, ZAMP in Kroatien sowie deren jeweilige Entsprechungen in anderen Ländern. Jede Gesellschaft verfügt über eine eigene Tarifstruktur, die in der Regel auf der Zimmeranzahl und der Art der öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten basiert.

MUSICDJ stellt einen für gewerbliche Zwecke lizenzierten Musik-Streaming-Dienst bereit. Das bedeutet, dass das Repertoire für den kommerziellen Einsatz freigegeben ist — es ersetzt jedoch nicht die eigene Verpflichtung des Hotels zur Anmeldung der öffentlichen Wiedergabe bei der nationalen Verwertungsgesellschaft. Es handelt sich um zwei separate Lizenzen, die zwei separate Rechtsverhältnisse abdecken.

Die Aufteilung, klar dargestellt:

  • MUSICDJ regelt die Streaming-Lizenz mit den Rechteinhabern und stellt sicher, dass die Musikbibliothek für den gewerblichen Einsatz geeignet ist.
  • Das Hotel regelt die lokale Lizenz zur öffentlichen Wiedergabe mit der nationalen Verwertungsgesellschaft.

Hotels, die davon ausgehen, ein einziges Abonnement decke beide Verpflichtungen ab, setzen sich einem Compliance-Risiko aus. Der praktische Schritt ist unkompliziert: Wenden Sie sich an Ihre nationale Verwertungsgesellschaft, melden Sie Ihre öffentlichen Räumlichkeiten und die Zimmeranzahl an, und entrichten Sie den entsprechenden Tarif. Es handelt sich um einen regulären Betriebskostenposten — keine Ausnahmebelastung — und er schützt das Haus vor einer Risikokategorie, die vollständig vermeidbar ist.


Technologie, die konsistente Lobbymusik ermöglicht

Zu wissen, wie gute Hotellobbymusik klingen sollte, ist der einfache Teil. Sie konsistent zu liefern — über Schichten, Jahreszeiten und mehrere Häuser hinweg — ist eine Frage der Technologie und der Betriebsabläufe.

Die Werkzeuge, die dies in der Praxis ermöglichen:

  • MUSICDJ Backstage: ein zentrales Dashboard zur Verwaltung von Playlists, Zeitplänen, Zonen und Beschilderung — für ein einzelnes Haus oder mehrere. Zentral vorgenommene Änderungen werden sofort übernommen.
  • Zonenweise Zeitplanung: Lobby, Restaurant, Spa und Fitnessbereich laufen jeweils mit unabhängigen Programmen über eine einzige Oberfläche — ohne separate Hardware oder separate Zugangsdaten.
  • Webradio-Integration: für Häuser, die kuratierte Livestreams als Alternative oder Ergänzung zu statischen Playlists bevorzugen.
  • [KI-generierte Jingles und gebrandetes Audio](/ai): markenkonforme Audiomomente in Echtzeit — saisonale Grüße, Veranstaltungsankündigungen, Werbebotschaften — die sich nahtlos in den Musikplan einfügen, ohne die Atmosphäre zu unterbrechen.
  • Fernsteuerung über iOS-, Android- und Web-Apps: Führungskräfte oder Rezeptionsmitarbeiter können Lautstärke anpassen oder Playlists vom Mobiltelefon aus wechseln, ohne auf das Back-of-House-System zugreifen zu müssen. Dies ist relevant bei privaten Veranstaltungen, der Ankunft von VIP-Gästen oder in jedem Moment, in dem das Standardprogramm flexibel angepasst werden muss.
  • Android- und Windows-Player: Das System läuft auf Hardware, die das Haus möglicherweise bereits besitzt — was die Bereitstellungskosten senkt und den IT-Aufwand reduziert.

Für kleine Hotels, Pensionen und Apartmenthäuser erweitert MUSICDJ STAY für Hotels und Pensionen dieselbe Logik für Musik und Gästeerlebnis auf einzelne Zimmer – über eine gebrandete Gäste-App für das Zimmer und ein TV-System. Das Lizenzmodell basiert auf einem einmaligen Kauf pro Zimmer ohne monatliche Plattformgebühr – ein strukturell bedeutsamer Unterschied für Häuser, die mit engen Margen wirtschaften.


Lobbymusik als Teil eines ganzheitlichen Gästeerlebnisses

Lobbymusik existiert nicht im Vakuum. Sie ist die Eröffnungsnote einer sensorischen Komposition, die sich durch Restaurant, Bar, Spa, Fitnessstudio, Flure und Gästezimmer fortsetzt. Jeder Berührungspunkt bestätigt oder untergräbt den Eindruck, der in den ersten dreißig Sekunden nach der Ankunft entsteht.

Mehrere Ansätze, um die Lobbymusik-Strategie zu einem kohärenten Gästeerlebnis auszubauen:

  • Musik zum Gesprächsthema machen: Die digitale Gästekarte und Now-Playing-App von MUSICDJ CONNECT ermöglicht es Gästen, über eine per QR-Code aufrufbare Web-App zu sehen, was gerade gespielt wird – ohne Download. Musik, die zuvor unsichtbare Hintergrundkulisse war, wird zum Marken-Asset und Gesprächsanlass.
  • Visuelle und akustische Atmosphäre aufeinander abstimmen: Digital Signage für Hotellobbys kann die durch die Musik erzeugte Stimmung verstärken. Eine ruhige Ambient-Playlist, kombiniert mit langsam wechselnden Bildinhalten auf den Lobby-Bildschirmen, schafft ein einheitliches sensorisches Umfeld. Störende Diskrepanzen zwischen energiegeladenen Bildinhalten und ruhiger Musik – oder umgekehrt – schwächen beide Elemente.
  • Konsistenz bis ins Zimmer wahren: Für Häuser, die MUSICDJ STAY nutzen, verlängern die Zimmer-Gäste-App und der rund um die Uhr verfügbare KI-Gästeagent die Hospitality-Logik des Hauses über die Lobby hinaus ins Zimmer. So bleibt die Markenkonsistenz während des gesamten Aufenthalts gewahrt, und der Druck auf das Rezeptionspersonal bei Routineanfragen wird reduziert.

Der strategische Kern ist einfach: Die Lobby gibt den Ton vor – aber dieser Ton muss Bestand haben. Jeder weitere Berührungspunkt ist entweder eine Bestätigung oder ein Widerspruch des Versprechens, das in diesen ersten zwei Minuten gegeben wurde. Gut gemachte Hotellobbymusik ist das kosteneffizienteste Instrument, das zur Verfügung steht, um dieses Versprechen einzulösen.

Consumer-Streaming vs. gewerbliche Musikplattform: Was Hotels wirklich brauchen

Merkmal / AspektConsumer-Streaming-DienstGewerbliche Musikplattform (z. B. MUSICDJ)
Lizenziert für die öffentliche Wiedergabe in gewerblichen BetriebenNein – ausschließlich für den privaten GebrauchJa – freigegeben für den gewerblichen Einsatz
Ersetzt die lokale Lizenzpflicht gegenüber der VerwertungsgesellschaftNeinNein – beide Lizenzen sind stets erforderlich
Zonenbasierte Planung und Day-PartingNicht verfügbarUnterstützt über das Backstage-Dashboard
Zentrale Verwaltung mehrerer StandorteNicht verfügbarEinheitliches Dashboard für alle Betriebe
Fernsteuerung von Lautstärke und Playlist per Mobil-AppEingeschränkt – nicht für den Personalgebrauch konzipiertiOS-, Android- und Web-Fernsteuerungs-Apps inklusive
AI-Jingles und gebrandete Audio-EinblendungenNicht verfügbarUnterstützt
Integration mit Digital SignageNicht verfügbarUnterstützt über MUSICDJ Digital Signage
Erweiterung des Gästeerlebnisses im ZimmerNicht verfügbarMUSICDJ STAY (einmalige Lizenz pro Zimmer)
Compliance-Risiko für den BetriebHoch – die Nutzungsbedingungen untersagen den gewerblichen EinsatzGering – die Musikbibliothek ist gewerblich lizenziert

Häufig gestellte Fragen

Welche Musik eignet sich am besten für eine Hotellobby?

Die richtige Wahl hängt vom Hoteltyp, dem Gästeprofil und der Markenpositionierung ab. Luxus- und Boutique-Hotels profitieren in der Regel von kuratierten, in sich stimmigen Playlists bei niedriger bis moderater Lautstärke – etwa zeitgenössischer Klassik, Ambient-Elektronik oder anspruchsvollem Jazz. Business-Hotels sind mit Musik moderaten Tempos und international neutralem Charakter gut bedient. Lifestyle-Häuser können mutigere Genreentscheidungen treffen, sofern diese authentisch zur Marke passen. Das durchgängige Prinzip für alle Hoteltypen ist Stimmigkeit: Die Musik sollte sich so anfühlen, als gehöre sie in den Raum, und den emotionalen Zustand widerspiegeln, in dem Gäste ankommen sollen.

Benötige ich eine besondere Lizenz, um in meiner Hotellobby Musik abzuspielen?

Ja. Das Abspielen von Musik in einer Hotellobby gilt als öffentliche Wiedergabe und erfordert eine Lizenz der zuständigen Verwertungsgesellschaft in Ihrem Land – beispielsweise PRS und PPL im Vereinigten Königreich, GEMA in Deutschland, SACEM in Frankreich, SOKOJ in Serbien oder SIAE in Italien. Die Nutzung eines gewerblich lizenzierten Streaming-Dienstes wie MUSICDJ deckt die Streaming-Lizenz gegenüber den Rechteinhabern ab, ersetzt jedoch nicht Ihre lokale Pflicht zur Lizenzierung der öffentlichen Wiedergabe. Beide Lizenzen sind erforderlich und regeln jeweils unterschiedliche Rechtsverhältnisse. Wenden Sie sich an Ihre nationale Verwertungsgesellschaft, um Ihre öffentlichen Räume anzumelden und den entsprechenden Tarif zu entrichten.

Was ist Day-Parting und warum ist es für die Hotellobby relevant?

Day-Parting bezeichnet die Planung unterschiedlicher Playlists oder Musikstimmungen für festgelegte Zeitfenster im Tagesverlauf – typischerweise Morgen-, Mittags-, Nachmittags- und Abendblöcke. Es ist relevant, weil eine Hotellobby zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedliche Gästegruppen mit jeweils anderen emotionalen Zuständen und Bedürfnissen bedient. Eine einzige Playlist, die den ganzen Tag läuft, wird einem Abreisenden um 6 Uhr morgens, einem Freizeitgast, der um 14 Uhr eincheckt, und einer Gruppe im Lobby-Bar-Bereich um 21 Uhr nicht gleichermaßen gerecht. Automatisierte Planung stellt sicher, dass zur richtigen Zeit die richtige Musik läuft – ohne darauf angewiesen zu sein, dass das Personal schichtübergreifend selbst daran denkt, Änderungen vorzunehmen.

Wie laut sollte die Musik in der Lobby sein?

Ein praktischer Test: Stellen Sie sich an den Haupteingang, dann an den Empfangstresen und anschließend in den Sitzbereich der Lobby. Die Musik sollte an allen drei Positionen angenehm klingen, ohne an einer davon kaum wahrnehmbar zu sein. Die wichtigste Regel lautet: Die Musik darf einen Gast niemals dazu zwingen, sich am Empfangstresen zu wiederholen – ist das der Fall, ist die Lautstärke zu hoch. Lobbys mit harten Oberflächen – Marmor, Glas, polierter Beton – reflektieren den Schall und verstärken die wahrgenommene Lautstärke; die Kalibrierung muss daher die akustischen Eigenschaften des Raums berücksichtigen und nicht nur den Ausgangspegel.

Können kleine Hotels und Pensionen dieselben Musikverwaltungstools nutzen wie größere Häuser?

Ja. MUSICDJ STAY wurde speziell für kleine Hotels, Pensionen, Apartments und Airbnb-ähnliche Unterkünfte entwickelt. Es bietet eine gebrandete Gäste-App für das Zimmer, ein Zimmerfernseh-System sowie Zugang zu denselben Planungs- und Zonenverwaltungstools, die auch größeren Häusern zur Verfügung stehen. Das Lizenzmodell basiert auf einem einmaligen Kauf pro Zimmer ohne monatliche Plattformgebühr – eine Struktur, die sich besonders für Häuser mit engeren Margen eignet.

Können Gäste erfahren, was gerade in der Lobby gespielt wird?

Ja, sofern das Haus MUSICDJ CONNECT nutzt. Gäste können einen QR-Code scannen, um eine Web-App ohne Download aufzurufen, die den aktuell gespielten Titel anzeigt – zusammen mit der digitalen Speisekarte und einer Aufforderung zur Google-Bewertung. So wird die Hintergrundmusik zu einem aktiven Markenkontaktpunkt, anstatt unsichtbare Kulisse zu bleiben.

Bereit, Ihre Lobbymusik so wirkungsvoll einzusetzen wie den Rest Ihres Betriebs?

MUSICDJ gibt Hotelbetreibern die Planungs-, Zonen- und Fernsteuerungstools an die Hand, um in jedem Bereich des Hauses konsistente, markenkonforme Hintergrundmusik zu gewährleisten – von der Lobby um 6 Uhr morgens bis zur Bar um Mitternacht. Entdecken Sie die Plattform oder starten Sie noch heute.

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